Checkliste für das Wochenbett: Das braucht die Mama
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Checkliste für das Wochenbett: Das braucht die frisch gebackene Mama

Der Countdown läuft! Vor der Geburt deines Babys solltest du dir alle notwendigen Dinge besorgen, die du für ein entspanntes und ruhiges Wochenbett als Mama benötigst. Fehlt etwas im Haus, kann das schnell ganz schön stressig werden. Wir stellen dir dafür eine praktische Checkliste fürs Wochenbett zur Verfügung.

Praktische Tipps für die Vorbereitung aufs Wochenbett

Die ersten Wochen mit dem Baby können ganz schön hektisch werden. Insbesondere für Mamas und Papas, die ihr erstes Baby erwarten. Der eingespielte Alltag wird erstmal auf den Kopf gestellt. So ist das Wochenbett natürlich eine wunderschöne und sehr intensive Zeit mit dem Baby – aber eben auch sehr anstrengend.

Egal ob Kaiserschnitt, Hausgeburt oder ambulante Geburt – alle Eltern müssen durch das Wochenbett durch. Daher ist es empfehlenswert, ein paar Vorbereitungen fürs Wochenbett zu treffen. Hebammen empfehlen ganze 6 Wochen mit Baby im Bett oder auf der Couch zu verbringen. Die Mutter soll sich von der Schwangerschaft bzw. Geburt erholen und ganz allein dem Baby und Stillen widmen.

  • Vorkochen: Am besten fängst du in den letzten Wochen vor der Geburt an, deinen Tiefkühler mit Vorräten zu füllen. Du kannst z.B. von jeder Mahlzeit die doppelte Portion kochen und die Hälfte davon einfrieren. Auch die Schwiegereltern können dabei unterstützen und ihre Kochgünste unter Beweis stellen.
  • Malzhaltige Getränke wie Malzbier, Landkaffee oder Ovomaltine regen die Milchbildung an. Wenn dir diese Getränke schmecken, kannst du dir schon einen Vorrat anlegen.
  • Lieferservice: Such dir auf den bekannten Online-Lieferplattformen ein paar gute Restaurants aus. Denn wenn es mal stressig wird, muss auch mal der Pizzaservice herhalten.
  • Betreuung der älteren Geschwister: Kläre mit deinem Partner, Eltern bzw. Schwiegereltern ab, ob sie dich im Wochenbett entlasten können, um auf die älteren Geschwister aufzupassen.

Checkliste für das Wochenbett: Was braucht die Mama?

Direkt nach der Entbindung brauchen Mama und Baby zunächst ganz viel Ruhe. Stillen will geübt sein – das gilt im Übrigen für beide! Der Tag des Milcheinschusses sollte daher ruhig und entspannt ablaufen. Schön, wenn zuhause bereits die folgenden Dinge bereit liegen:

  • Wöchnerinneneinlagen: Dabei handelt es sich um dicke Vorlagen bzw. Binden für den Wochenfluss. Dieser ist bei einer natürlichen Geburt zu Beginn recht stark und wird langsam weniger. Zum Schluss reichen dünne Damenbinden oder Slipeinlagen. Bei einem Kaiserschnitt ist der Wochenfluss immer etwas weniger.
  • Stilleinlagen: Diese gibt es als waschbare Variante aus Stoff sowie in der klassischen Version als Einmalstilleinlage. Letztere sind meist saugfähiger und müssen weniger oft gewechselt werden.
  • 3 – 4 Still-BHs zum Wechseln. Kaufe die BHs eine Größe größer, denn du wirst staunen wie groß deine Brüste nach dem Milcheinschuss werden. Viele Frauen tragen diese BHs auch in der Nacht.
  • 3 – 4 Still-Tops zum Wechseln. Gerade am Anfang wirst du viel schwitzen und benötigst öfter Kleidung zum Wechseln.
  • Kühlende Still-Kompressen gegen wunde Brustwarzen. Meine Freundinnen schwören auf die Multi-Mam-Kompressen. Diese sind wunderbar kühlend, pflegen die Brustwarze und müssen vor dem Stillen nicht abgewaschen werden.
  • Stillhütchen helfen Mamas mit eher flacheren Brustwarzen. Dies sind kleine Auflagen aus Latex, Plastik oder Silber, die auf die eigene Brustwarze gesetzt werden, um eine herausstehende Warze für das Kind zu simulieren. Diese Hütchen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Größen. Informiere dich dazu aber vorab bei deiner Frauenärztin bzw. Hebamme, da es in der Anwendung einiges zu beachten gibt.
  • Mit einer Milchpumpe kannst du Milchstau vorbeugen und dir zusätzlich ein wenig Freiheit als Mama “erpumpen”. So kannst du einen kleinen Vorrat anlegen und auch mal Papa, Oma, Opa & Co. füttern lassen. Dazu benötigst du zusätzlich ein paar Muttermilchbeutel.
  • Stilltee aus der Apotheke bzw. Drogerie. Hebammen empfehlen mit dem Trinken des Stilltees direkt nach der Geburt zu starten.
  • Kleine Snacks wie Müsliriegel, Studentenfutter, Nüsse oder Traubenzucker. Wenn bei dir und deinem Baby das so genannte “Clusterfeeding” angesagt ist und du den ganzen Tag stillen musst, können diese das Hungergefühl lindern und vor allem wichtige Energie liefern.
  • Massagen mit Pflegeölen für den Bauch fördern die Rückbildung und sorgen für Entspannung.
  • Bei einem Dammriss, angeschwollenen Nähten bzw. Hämorrhoiden verschafft ein Kondom gefüllt mit kaltem Wasser wunderbare Kühlung. Auch eine Intim-Dusche schafft Abhilfe, wenn du von der Geburt kleinere Verletzungen davon getragen hast.
  • Kleine Mitbringsel für Geschwister, die du dann mit dem Baby nach Hause bringst.

Extratipp: Duschgel, Shampoo & Co. ohne Duftstoffe
Babys fühlen sich am wohlsten, wenn sie nur die Mama – und natürlich auch den Papa – riechen dürfen. In den ersten Wochen solltest du daher auf Parfüm und Deos verzichten und wenn möglich Duschgele, Shampoos und Pflegecremes ohne Duftstoffe verwenden.

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Deine Tipps sind gefragt! Auf was konntest du im Wochenbett keinesfalls verzichten? Und was hast du als Mama als unnötig empfunden? Wir freuen uns über deine Tipps in unseren Kommentaren.

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